Ernährung

„Konzentration mangelhaft“

Die Ursachen sind vielfältig und personenbezogen. Daher kommen auch unterschiedliche Lösungsansätze in Frage. Meist erst als letzte Möglichkeit der Einsatz von Medikamenten, wenn natürliche Alternativen wie Beratung, Konzentrations-und Aufmerksamkeitstraining und die Änderung des Ernährungsverhaltens nicht wirken.

Ernährungsverhalten

Ein optimal zusammengestelltes Pausenbrot sollte nicht nur satt machen, sondern auch gesund und abwechslungsreich sein: Vollkornbrot mit magerem Frischkäse und einem Stück Gemüse, ein kleines Naturjoghurt, ein Apfel oder anderes Obst und verdünnter Fruchtsaft oder Wasser. Vorsicht: Nicht alle Produkte, die laut Werbung "Vollkorn" enthalten, sind auch tatsächlich ballaststoffreich. Und vor allem in verarbeiteten Nahrungsmitteln (Convenience Food) können beträchtliche Mengen an Zucker und Salz versteckt sein.

Ein Problemfeld tut sich auf:

Wie bringe ich mein Kind dazu, gesunde Produkte zu essen?

Tipps: Kinder verweigern in manchen Fällen ungesüßten Tee. Ein Schuss Fruchtsaft oder Sirup kann hier Abhilfe schaffen.

Kinder brauchen bis zu acht Mal, um sich an den Geschmack neuer Speisen zu gewöhnen. Je öfter Sie z.B. Ihrem Kind Vollkornprodukte anbieten, desto eher wird es zulangen.

Gerne berate und unterstütze ich Sie bei diesem Problem.

Zur gesunden Ernährung  zählt auch die Versorgungslage mit gehirnspezifischen Omega3.

Omega3-Fettsäuren zählen zu den entscheidenden Bausteinen unserer Gehirn-, Nerven- und Gefäßzellen. Zu den wichtigsten Omega-3-Fettsäuren zählen die Eicosapentaensäure (EPA), die Docosahexaensäure (DHA) und die Alpha-Linolensäure (ALA).
Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien belegt, dass eine ausreichende Zufuhr über die Ernährung für die geistige Leistungsfähigkeit sehr wichtig ist. Bestimmte Omega3-Formen (besonders die DHA) sind entscheidend für den Aufbau und die Stabilität der Gehirnzellen. Sie sind also in jungen Jahren wichtig für die Entwicklung und das Wachstum des Gehirnes, aber ebenso für den möglichst guten Erhalt des alternden Gehirnes.

Quellen für Omega-3-Fettsäuren

Besonders reich an den wertvollen Omega- 3-Fettsäuren EPA und DHA sind Kaltwasserfische wie Sardellen, Heringe, Makrelen, Sardinen und Lachs.

Gute pflanzliche Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind Leinöl, Walnussöl und Rapsöl.

Empfohlene Aufnahmemengen

ALA: 0,5 Energieprozent, entspricht etwa 1,5 g/d oder einem Esslöffel Rapsöl pro Tag EPA und DHA: 250 mg/d oder ein bis zwei Portionen (Kaltwasser-)fisch pro Woche. (entnommen aus https://www.netdoktor.at/laborwerte/omega-3-fettsaeuren-6684735)

 

Omega-3-Fettsäuren nehmen neben den Omega-6-Fettsäuren unter den Fettsäuren eine Sonderstellung ein. Denn einige Vertreter dieser mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind essenziell, d.h. sie können vom Körper nicht selbst produziert werden und müssen über die Nahrung aufgenommen werden.

Vor allem die Membrane, die Zellwände, der Gehirn- und Nervenzellen enthalten einen hohen Anteil an DHA und Phospholipiden. Diese Zellbausteine ermöglichen erst, dass

  • die Zellen mit Nährstoffen versorgt,
  • Signale schnell und sicher aufgenommen werden und
  • die Zellen sich möglichst gut miteinander vernetzen. Je besser die Vernetzung ist, umso besser und schneller laufen Denkvorgänge ab.

Ist die Versorgung mangelhaft, kann unser Gehirn nicht optimal funktionieren, wir denken langsamer und können uns schlechter konzentrieren.

 

Hier erfahren Sie weitere wichtige Informationen über eine gesunde Ernährung.

 

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